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Grundlegendste Regelaenderung seit 60 Jahren

10-11-2018

DGV veröffentlicht neue Golfregeln ab 2019

 

Wiesbaden, 11. Oktober 2018. Ab dem 1. Januar 2019 gelten die durch die weltweit anerkannten obersten Regelhüter des Golfsports, den Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews (R&A) und die United States Golf Association (USGA), neu überarbeiteten Golfregeln.

Aus gegenwärtig 34 werden 24 Golfregeln.

Eine vergleichbare umfassende Reorganisation der Regeln liegt mehr als 60 Jahre zurück. Der Deutsche Golf Verband (DGV) hat das Regelwerk, als oberste Regelinstanz im deutschsprachigen Raum, übersetzt. Allen Golfspielern stehen – je nach Interesse – ab sofort zwei verschiedene Ausgaben zur Verfügung: Das komplette neue Regelwerk und eine Spieleredition.

 

Alexander Klose, Vorstand Recht & Services beim DGV, begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich: „Vieles macht die Anwendung der Golfregeln logischer und zeitgemäßer. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Beschleunigung des Spiels. Eine Golfrunde, egal ob über 18 oder neun Löcher, soll zügig gespielt werden können und damit insbesondere besser in den Tagesablauf der vielen hunderttausend Freizeitgolfer passen.“

 

Mit der Reduzierung des Regeltextes um zehn Regeln von 34 auf 24 wurde ein klares Signal gesetzt. Die Vielzahl inhaltlicher Änderungen soll die Freude am Golfspiel fördern. Neben vielen weiteren Anpassungen wird die Suchzeit für einen Ball von fünf auf drei Minuten verkürzt, die Empfehlung ausgesprochen, dass jeder Schlag nicht mehr als 40 Sekunden dauern und üblicherweise schneller ausgeführt werden soll. Außerdem wird das Schlagen außerhalb der Reihenfolge im Zählspiel (Ready Golf) gefördert.

 

Darüber hinaus wird eine alternative Form des Zählspiels angeboten, bei der durch die Spielleitung eine maximale Begrenzung für ein zu notierendes Ergebnis je Loch festgelegt werden kann. Ab 2019 muss auch die Fahne bei einem Schlag auf dem Grün nicht mehr bedient werden und das Fallenlassen des Balles (Droppen) wird nicht mehr aus Schulter- sondern aus Kniehöhe erfolgen. Viele Verhaltensweisen, die dem Charakter des Spiels nicht widersprechen, sind künftig straflos, so zum Beispiel das versehentliche Bewegen eines Balls durch den Spieler bei der Suche, oder das versehentliche Treffen des Spielers, seiner Ausrüstung oder seines Caddies mit dem Ball. Das gilt auch für das Bewegen oder Berühren von Gegenständen wie Blättern, Steinen und Stöcken in einer Penalty Area mit der Hand oder dem Schläger. Entfernungsmessgeräte sind ab 2019 grundsätzlich erlaubt, es sei denn, sie sind durch die Platzregel verboten (Umkehrung der aktuellen Regelung).

 

„Der DGV hat, als oberste Regelinstanz in Deutschland, in den letzten Wochen und Monaten sehr viel ehrenamtliches und hauptamtliches Engagement in die Übersetzung der Regeltexte ins Deutsche gesteckt. Wir freuen uns, allen Golfspielern ein leichter verständliches Regelwerk präsentieren zu können, das außerdem zu kürzeren Rundenzeiten führt.“, sagt DGV-Präsident Claus M. Kobold.

 

Die neuen Golfregeln sind in zwei verschiedenen Ausgaben erhältlich. Eine kürzere Spieleredition und eine umfassendere Vollversion. Beide Bücher sind beim Köllen-Golf-Verlag unter www.koellen-golf.de erhältlich.

 

Weitere Informationen unter www.golf.de/regeln

Der R&A (The Royal and Ancient Golf Club) und die USGA (United States Golf Association) überarbeiten gemeinsam regelmäßig die offiziellen Golfregeln.

 

Quelle: DGV, Bilder: DGV, Kirmeyer



 

Europa gewinnt den 42. Ryder Cup

10-01-2018

Europa gewinnt den 42. Ryder Cup – BMW starker Partner beim legendären Golfsport-Festival in Paris.
 

  • Kapitän Thomas Bjørn (DEN) und sein Team holen den Ryder Cup mit einem 17,5:10,5-Sieg in Paris (FRA) zurück nach Europa und begeistern die 270.000 Fans auf dem „Le Golf National“.
  • Paris präsentiert sich als exzellenter Gastgeber des einzigartigen Team-Wettbewerbs, der erst zum zweiten Mal in der 91-jährigen Geschichte in Kontinentaleuropa stattfand.
  • Global Golf Player BMW zum siebten Mal Partner beim Ryder Cup.
  • 225 BMW Shuttle-Fahrzeuge legen in der Turnierwoche rund 400.000 Kilometer zurück.

 
„Der Ryder Cup 2018 hatte alles, was Golfsport auszeichnet: Passion, Emotionen, Höchstleistung. Herzlichen Glückwunsch an Thomas Bjørn und sein Team Europe, die den Ryder Cup eindrucksvoll zurückgewonnen haben. Es war eine grandiose Leistung des gesamten Teams“, sagt Jean-Philippe Parain, Leiter BMW Vertriebsregion Europa. „Die französische Hauptstadt Paris hat sich als großartiger Gastgeber präsentiert, Golffans rund um den Globus haben herausragenden Kampfgeist und exzellenten Sport verfolgen können. Wir bei BMW sind stolz darauf, als Partner einen wertvollen Beitrag zum erfolgreichen Gelingen dieses Großevents beitragen zu können.“
 
Vor einer Traumkulisse und bei strahlendem Sonnenschein während der gesamten Turnierwoche hatte der Titelverteidiger aus den USA nur am Freitagmorgen die Nase vorn. 3:1 für Jim Furyks Team stand es nach den ersten vier Matches, doch schon am Nachmittag antworteten die Europäer mit vier Siegen aus vier Matches und verloren ab da keine einzige Session mehr. Herausragend aus einem homogenen und erfolgshungrigen Gastgeber-Team war das Duo Tommy Fleetwood (ENG) und Francesco Molinari (ITA), das zusammen alle vier Vierer gewann. Dies gelang noch nie zuvor einer europäischen Paarung. Fast folgerichtig war es auch Molinari vorbehalten, den Siegputt zu lochen. Auch Sergio Garciá schrieb Geschichte: Er hat nun 25,5 Punkte für Europa gewonnen und den bisherigen Rekordhalter Sir Nick Faldo (ENG) abgelöst.

Während des Weltsportevents in Paris hatte eine Flotte von 225 Limousinen aus der aktuellen BMW Modellpalette dafür gesorgt, dass die Spieler, Organisatoren und VIP-Gäste immer rechtzeitig und entspannt an ihrem Ziel angekommen sind. Auch die 270.000 Besucher in der Turnierwoche konnten Freude am Fahren und die Leidenschaft im „Le Golf National“ erleben. Allen Golffans stand eine großzügige BMW Lounge mit exzellenter Sicht auf die 7. Spielbahn offen. Im Rahmen der „BMW Experience“ kamen 500 Gäste in den Genuss eines exklusiven Programms mit VIP Hospitality Tickets, Übernachtungen im Hilton Paris Opera und BMW Gala Night. José Maria Olazábal, der Kapitän des legendären Comeback-Siegs der Europäer beim Ryder Cup 2012, eröffnete den Gästen faszinierende Einblicke hinter die Kulissen und in die Gedanken eines Ryder-Cup-Kapitäns. Auf dem Turniergelände waren zudem BMW X2, BMW X4, BMW i8 Roadster, BMW 7er und BMW 8er Fahrzeuge ausgestellt.
 
In den vergangenen Monaten hatte BMW Golfsport auf seinen Social Media Kanälen sowie bei ausgesuchten BMW Turnieren auf der European Tour den Fans verschiedene Aufgaben gestellt. Die Sieger dieser zwölf Challenges wurden ins Ryder Cup Team BMW aufgenommen und nach Paris eingeladen. Dort erlebten Sie nicht nur das epische Duell zwischen den USA und Europa hautnah mit, sie trafen sich zudem mehrmals mit Olazábal, dem Vater des „Miracle of Medinah“.

Quelle: BMW AG

 

> Passion, Prestige, Panache < ist das Motto des 42. Ryder Cup

09-16-2018

42. Ryder Cup 2018 findet im Le Golf National statt. Lesen Sie hier einen Beitrag zum Ryder Cup und dessen wirtschaftlicher Bedeutung für das austragende Land.

 

 

Vier Tage Weltklasse-Golf auf dem Porsche Nord Course

07-30-2018

Hamburg. Außenseitersieg bei der Porsche European Open 2018: Nach vier Runden auf dem Porsche Nord Course der Green Eagle Golf Courses setzte sich in einem hochklassigen Teilnehmerfeld der Engländer Richard McEvoy durch. Der 39-jährige hatte sich erst in der Woche zuvor durch einen Sieg auf der zweitklassigen Challenge Tour für das Turnier qualifiziert. Es ist sein erster Triumph auf der European Tour im 285. Anlauf. Mit einem Gesamtergebnis von 277 Schlägen (11 unter Par) verwies er den deutschen Amateur Allen John, den Schweden Christofer Blomstrand und den Italiener Renato Paratore mit jeweils 278 Schlägen auf den geteilten zweiten Platz. Am Schlusstag säumten nochmals 14.300 Zuschauer (insgesamt 39.000) die Fairways. Sie sahen, wie sich ein Top-Star nach dem anderen aus dem Rennen spielte. Paul Casey (-8, England) wurde geteilter Siebter, der Südafrikaner Charl Schwartzel (-7) zusammen mit Masters-Champion Patrick Reed (USA) geteilter Neunter. Bryson DeChambeau (USA), der als Führender in die Schlussrunde gegangen war, blieb am heutigen Tag sechs über Par und beendete das Turnier sichtlich enttäuscht auf dem geteilten 13. Platz.

„Wir haben faszinierendes Golf gesehen vor einer tollen Kulisse. Die Porsche European Open haben sich fest etabliert. Sie bieten ein attraktives Gesamtpaket mit Top-Sport auf einem außergewöhnlichen Platz und einem intensiven Markenerlebnis. Dies bestätigen uns auch die vielen positiven Rückmeldungen unserer Kunden. Insofern blicken wir schon jetzt voller Vorfreude auf das Turnier 2019“, sagt Andreas Haffner, der als Mitglied des Vorstands der Porsche AG die Siegertrophäe an Richard McEvoy überreichte.

Die Porsche European Open 2019 finden vom 5. bis 8. September statt. Dies hat Turnierdirektor Dominik Senn bestätigt. Das Turnier nutzt damit die veränderte Zeitschiene der European Tour sowie der US PGA Tour. Der neue Termin bietet erweiterte Möglichkeiten für die Einladung von Top-Spielern, weil das FedEx-Cup-Finale der amerikanischen Turnierserie künftig bereits im August gespielt wird. Senn: „Ungeachtet dessen werden wir unser Konzept weiterverfolgen, ein hohes sportliches Niveau zu erreichen mit einem Mix aus Spitzenspielern diesseits und jenseits des Atlantiks sowie jungen Nachwuchsakteuren.“

Im 40. Jahr ihres Bestehens hat die European Open wieder zahlreiche Geschichten geschrieben. Der über drei Runden extrem souveräne Auftritt des österreichischen Jungprofis Matthias Schwab, der das komplette Wochenende an der Seite von Patrick Reed und damit vor großer Kulisse spielen durfte. Oder der überragende Start von Lokalmatador Benedict Staben (Hittfeld), der sich am ersten Tag mit einer 67 sogar in die Top Ten spielte. Überhaupt zeigten die deutschen Spieler eine gute Vorstellung. Sieben schafften den Cut, mehr als jemals zuvor.

Die schönste Geschichte aber schrieb Amateur Allen John aus Ludwigshafen am Rhein. Der 30-jährige, der in der ersten Bundesliga für die Herrenmannschaft des Golf Club St. Leon-Rot e.V. aufteet, hat im vergangenen Jahr im türkischen Samsun bei den Olympischen Spielen der Gehörgeschädigten die Goldmedaille im Golf gewonnen. Und jetzt zeigte er bei seinem Abstecher in die erste europäische Profi-Turnierserie, dass er auch mit den Top-Spielern der European Tour mithalten kann. Besonders beeindruckt zeigte sich der ehemalige Ryder-Cup-Sieger Peter Hanson (Schweden) von der enormen Länge im Spiel des Badeners: „Ich habe das im Profi-Golf noch nie erlebt – und ich habe sie alle gesehen. Allen nimmt mit seinen Drives Hindernisse einfach aus dem Rennen, die für jeden anderen Profi schon alleine optisch eine Herausforderung darstellen.“

Quelle: Porsche AG
 

Heute ist jede Runde um Par herum akzeptabel.

06-22-2018

Köln 21. Juni 2018. Die 30. BMW International Open im Golf Club Gut Lärchenhof hat mit einer großen Vorstellung von Sébastien Gros begonnen. Der Franzose blieb mit einer 68er-Runde am ersten Tag des Jubiläumsturniers als einziger Spieler bei schwierigen Bedingungen und böigen Winden vier Schläge unter Par. Kuriose Parallele: Gros wird wie das Turnier in diesem Jahr 30 Jahre alt. Lokalmatador Martin Kaymer liegt mit einer soliden 72 zum Auftakt auf dem geteilten 23. Rang, bester Deutscher auf dem Jack Nicklaus-Championship-Course war BMW Friend of the Brand Nicolai von Dellingshausen als geteilter Sechster (-2). Auch BMW Friend of the Brand Max Kieffer überzeugte auf dem geteilten zwölften Rang (-1).
 
Der zweimalige Major-Sieger Martin Kaymer, der 2008 als bislang einziger Deutscher die BMW International Open gewonnen hat, konnte mit seiner ersten Runde gut leben. „Heute ist jede Runde um Par herum akzeptabel. Bei Wind ist es generell nicht einfach“, sagte der Lokalmatador, der nach seiner Runde noch eine halbe Stunde Putts trainierte und dann ins nur rund 50 Kilometer entfernte heimische Mettmann fuhr: „Denn 4.30 Uhr Abfahrt heute Morgen war schon sehr früh.“
 
Kaymer war vor den Toren von Köln hinter Ernie Els aus Südafrika (-1) der zweitbeste der vier Major-Champions im Feld. Der Spanier Sergio García, der im vergangenen Jahr als Zweiter seinen ersten Sieg bei der BMW International Open knapp verpasst hatte, benötigte einen Schlag mehr (+1) und liegt auf dem geteilten 35. Rang. „Es war kein einfacher Tag, aber ich hatte das Gefühl, besser zu spielen als es der Score aussagt. Ich hoffe, morgen läuft es besser. Der Platz ist in einer großartigen Verfassung, so gut habe ich ihn noch nicht erlebt.“
 
Tommy Fleetwood, am vergangenen Sonntag noch als Zweiter bei den U.S. Open nur knapp geschlagen, benötigte 74 Schläge (+2), Vorjahressieger Andrés Romero aus Argentinien (-1) startete dagegen gut ins Turnier und liegt gleichauf mit Els und Kieffer.
 
Nicolai von Dellingshausen knüpfte an seine Leistung bei der BMW International Open 2017 im Golfclub München Eichenried an, die er als bester einheimischer Teilnehmer beendet hatte. „Ich bin definitiv mit der heutigen Runde zufrieden. Der Wind war schwierig, der Platz ist relativ trocken. Wenn man vom Tee nicht präzise ist, hat man schon Probleme, den Ball auf dem Grün zu halten“, sagte er.
 
Auch Max Kieffer war zufrieden. „Eins unter Par ist bei den Bedingungen heute ein gutes Ergebnis. Mein langes Spiel war sehr gut, zu Beginn der Runde habe ich im kurzen Spiel und beim Putten ein wenig liegengelassen“, sagte er. „Die Stimmung war super, auch wenn es am Vormittag nicht das Traumwetter zum Golf schauen war. Mit dem Wind sehen dann manche Schläge ein bisschen schlechter aus, weil der Glücksfaktor dazukommt.“


Quelle: BMW AG